Was ist Fever-Tree und warum hat es die Premium-Mixer-Kategorie transformiert?
Fever-Tree wurde 2005 von Charles Rolls und Tim Warrillow in London gegruendet — mit der These, dass Premium-Spirits einen Premium-Mixer verdienen. Fever-Tree produziert Tonic Water, Ginger Beer, Ginger Ale, Bitter Lemon und weitere Mixer aus hochwertigen natuerlichen Zutaten, ohne kuenstliche Aromen oder Suessungsmittel. Die Marke hat die Tonic-Kategorie von einem unbeachteten Commodity-Produkt zu einem Premium-Segment mit eigenem Genusswert transformiert.
Was Fever-Tree fuer den NA-Spirits-Markt bedeutet: Jeder NA-Spirit wird in der Regel mit einem Tonic oder Mixer kombiniert. Die Qualitaet des Mixers ist fuer das finale Getraenk ebenso entscheidend wie die Qualitaet des Spirits. Fever-Tree hat damit — unbeabsichtigt — einen entscheidenden Bestandteil des NA-Spirits-Oekosystems geliefert. Ohne hochwertige Mixer koennte ein NA-Gin wie Seedlip oder NONA seine aromatische Komplexitaet im Glas nicht voll entfalten.
Was ueberraschend ist: Fever-Tree ist boersennotiert (London Stock Exchange, seit 2014) und hat seinen Boersengang auf der Hypothese gebaut, dass Premium-Spirits-Konsumenten bereit sind, deutlich mehr fuer qualitativ ueberlegene Mixer zu zahlen. Diese Hypothese hat sich als richtig erwiesen — Fever-Tree ist heute das meistverkaufte Tonic Water im britischen Premium-On-Trade-Segment und in ueber 75 Laendern erhaeltlich. Das Unternehmen war zum Zeitpunkt des Boersengangs mit rund 154 Millionen Pfund bewertet — ein bemerkenswertes Ergebnis fuer ein Produkt, das technisch gesehen nur eine Mischung aus Wasser, Chinin und Zitronensaeure ist.
In Deutschland ist Fever-Tree in nahezu jedem Supermarkt, jedem Edeka und Rewe erhaeltlich und hat den deutschen Premium-Tonic-Markt dominiert. Fuer den deutschen Konsumenten ist Fever-Tree der Standard-Mixer fuer Gin Tonic — und damit auch fuer NA-Gin-Tonic-Variationen mit Seedlip, NONA oder anderen NA-Spirits.
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